Thermografische PV-Inspektion: Drohne & Handkamera nach IEC TS 62446-3
Wir inspizieren jedes einzelne Modul Ihrer PV-Anlage im laufenden Betrieb – georeferenziert, normkonform, mit verwertbarem Bericht. Drohnen-Thermografie und Handkamera BOS-Komponenten aus einer Hand.
Was thermografische PV-Inspektion leistet
Photovoltaikanlagen verlieren Leistung durch Defekte die mit bloßem Auge unsichtbar sind. Hotspots entstehen durch defekte Zellen, Verschattung oder Mikrorisse – sie erzeugen lokale Überhitzungen die Module dauerhaft schädigen und im schlimmsten Fall zu Bränden führen. PID-Degradation befällt ganze Modulfelder über Monate, ohne dass es im Monitoring auffällt. Bypass-Dioden-Fehler schalten ganze Zellreihen ab. Die thermografische Inspektion macht all das sichtbar – als Wärmebild, das zeigt wo Energie verloren geht statt erzeugt zu werden.
Eine normkonforme Inspektion nach IEC TS 62446-3 liefert nicht nur Bilder, sondern einen verwertbaren Bericht: mit Befundklassifikation, Ertragsverlustkalkulation und georeferenziertem Lageplan aller Anomalien. Dieser Bericht ist die Grundlage für Garantieansprüche, Versicherungsregulierungen und Technical Due Diligence bei Kauf oder Verkauf.
Die drei Inspektionspakete
Je nach Anforderung bieten wir drei Pakete. Alle Preise sind sofort kalkulierbar über den Preisrechner auf der Startseite – inkl. Fahrtkosten, ohne Vorabgespräch.
Messbedingungen & Ablauf
Eine normkonforme Thermografie nach IEC TS 62446-3 erfordert definierte Messbedingungen: mindestens 600 W/m² Sonneneinstrahlung, Windgeschwindigkeit unter 4 m/s, und die Anlage muss mit mindestens 20 % Nennleistung in Betrieb sein. Diese Bedingungen sind entscheidend für die Reproduzierbarkeit und gerichtliche Verwertbarkeit der Ergebnisse.
Nach Eingang Ihrer Anfrage stimmen wir Anlagendaten, Wetterprognose und optimales Messfenster ab. Terminbestätigung innerhalb 24 h.
Drohnen-Befliegung aller Module + Handthermografie der BOS-Komponenten (je nach Paket). Die Anlage läuft ungestört weiter – kein Ertragsausfall.
Innerhalb von 5 Werktagen: georeferenzierte Thermogramme, Befundklassifikation nach IEC TS 62446-3, Lageplan aller Anomalien, Handlungsempfehlungen.
Alle Defekttypen: Was Thermografie erkennt
Die thermografische Inspektion erkennt alle relevanten Defekttypen einer PV-Anlage – von einzelnen Zellschäden bis zu systematischen Fehlern die ganze Strings betreffen.
Lokale Überhitzungen durch Zelldefekte, Verschattung oder Mikrorisse. Brandrisiko bei schwerem Befall.
Spannungsinduzierter Leistungsverlust der ganze Modulfelder befällt. Erkennbar durch erhöhte Randtemperaturen.
Kurzgeschlossene oder offene Bypass-Dioden schalten Zellreihen ab. Charakteristisches Streifenmuster im IR-Bild.
Überhitzte MC4-Stecker, korrodierte Anschlussklemmen und schlechte Crimp-Verbindungen in DC-Verteilern.
Überhitzte Eingangsplatinen, defekte Lüfter und ungleichmäßige Lastverteilung über MPP-Tracker.
Mechanische Schäden durch Witterung die optisch unsichtbar sind aber im Thermogramm als diffuse Wärmefelder sichtbar werden.
Wann eine Inspektion sinnvoll ist
Eine thermografische Inspektion lohnt sich in sechs konkreten Situationen:
- Abnahme nach Installation – dokumentiert den Ausgangszustand und erkennt Installationsfehler während der Gewährleistung des Installateurs
- Routineinspektion alle 2 Jahre – empfohlen von VdS 2858, häufig Bestandteil des Versicherungsvertrags
- Nach Extremwetter – Hagel, Sturm oder Blitz können Schäden verursachen die nur im Thermogramm sichtbar sind
- Bei ungeklärtem Ertragsverlust – wenn das Monitoring Einbußen zeigt aber die Ursache unklar ist
- Vor Ablauf der Gewährleistung – spätestens 3 Monate vor Ende der 5-Jahres-Frist des Installateurs
- Technical Due Diligence – beim Kauf oder Verkauf eines Solarparks als objektive Zustandsdokumentation
Normgrundlagen: IEC TS 62446-3 und VdS 2858
Normkonforme Inspektionen sind die Voraussetzung für rechtlich und versicherungsmäßig verwertbare Berichte. Die IEC TS 62446-3 definiert Messbedingungen (min. 600 W/m², max. 4 m/s Wind), Klassifikationsmethoden (Klasse 1–3 nach Temperaturdifferenz) und Anforderungen an den Bericht. Nur Berichte die diese Norm erfüllen sind vor Gericht und bei Versicherungen als Nachweis verwertbar.
Die VdS 2858 ergänzt die IEC TS 62446-3 um Anforderungen an die Handthermografie der BOS-Komponenten. Sie ist Grundlage für Versicherungsverträge die eine regelmäßige Thermografie als Bedingung für den Versicherungsschutz vorschreiben.
Kosten & Preistransparenz
Anders als viele Anbieter nennen wir konkrete Preise – direkt auf dieser Seite, ohne Vorabgespräch. Der Preisrechner auf der Startseite berechnet den Preis inkl. Fahrtkosten in Sekunden: Anlagengröße eingeben, Standort eingeben, Paket wählen – fertig.
Richtwerte: Basis-Paket ab 179 € netto (kleine Dachanlagen bis 30 kWp). Komplett-Paket für eine 500-kWp-Freiflächenanlage typisch 1.500–2.000 € netto inkl. Fahrt. Solarparks ab 1 MWp auf Anfrage – wir planen Touren für Betreiber mit mehreren Standorten.
Häufige Fragen
Was ist eine thermografische PV-Inspektion?
Ein berührungsloses Prüfverfahren mit Infrarotkameras das Wärmeunterschiede in Solarmodulen sichtbar macht. Defekte Zellen, Hotspots und BOS-Fehler werden georeferenziert dokumentiert.
Welche Norm gilt?
IEC TS 62446-3 definiert Messbedingungen, Klassifikationsmethoden und Berichtsanforderungen. Nur normkonforme Berichte sind für Versicherungen und Gerichte verwertbar.
Was kostet eine Inspektion?
Ab 179 € netto. Preise inkl. Fahrtkosten sofort kalkulierbar über den Preisrechner – keine Anfrage notwendig.
Muss die Anlage abgeschaltet werden?
Nein. Die Drohnen-Thermografie läuft bei laufendem Betrieb. Die Anlage muss mindestens 20 % Nennleistung erbringen.
Welche Anlagen werden inspiziert?
Gewerbliche Dachanlagen, Industriedächer, Freiflächenanlagen und Solarparks ab 10 kWp. Für Solarparks ab 750 kWp bundesweit, auch in Österreich und der Schweiz.
Preis sofort berechnen – ohne Vorabgespräch.
Anlagengröße und Standort eingeben, Paket wählen – fertig. Bundesweit, Österreich, Schweiz.
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